Schulgeschichte ganz privat

Ausstellung vom 4. Mai 2011 bis 8. Januar 2012

Was bleibt nach fast 38 Jahren Lehrerleben noch übrig? Wie hat es die Leihgeber nach Friedrichshafen geführt, sofern sie hier nicht aufgewachsen sind? Was bleibt nach der Schulzeit noch in Erinnerung? 

Um diese Fragen und mehr ging es in der Ausstellung „Schulgeschichte – ganz privat“, die das Schulmuseum Friedrichshafen anlässlich des 200-jährigen Stadtjubiläums von Mitte 2011 bis Anfang 2012 gezeigt hat. In dieser Ausstellung mit bürgerschaftlicher Beteiligung waren alle Exponate Leihgaben von denjenigen, die in Friedrichshafen zur Schule gegangen sind und / oder gelehrt haben.

Besucherinnen und Besucher konnten Exponate aus alten Schulzeiten finden. Die Erinnerungsstücke von ehemaligen Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern erzählten ihre Geschichten, als sie noch tagtäglich im „Schuldienst“ gewesen sind. Es ging um Erinnerungen an Freundschaften, Schulaufgaben, Schwärmereien für Lehrer oder Lehrerin, den Weg zur Schule oder um einen Spickzettel, der zum Glück nicht bei der Klassenarbeit entdeckt wurde. Und natürlich waren auch weniger schöne Erinnerungen aus der Schulzeit präsent, denn die sogenannten Tatzen und Hosenspanner zur Bestrafung ungezogener Schüler hatten viele der Leihgeber noch selbst erlebt.

Manchmal waren nur noch Fotos aus der Schulzeit vorhanden, denn viele Schulranzen, Stifte, Hefte und Bücher haben den Schulabschluss ihrer Besitzerinnen und Besitzer nicht überlebt. Aber die Geschichten waren und sind vielfach noch in Erinnerung und ließen die Schulzeit auch ohne „Überbleibsel“ wieder zum Vorschein kommen. 

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