Kreuz und quer durch den Verkehr

Sonderausstellung vom 16. Mai 2012 bis 3. März 2013 im Schulmuseum Friedrichshafen

Spätestens als Schulkinder machen sich Mädchen und Jungen auf den Weg zum Unterricht, zu Freizeitaktivitäten oder zu Freunden. Mit dem Fahrrad, dem Bus oder zu Fuß nehmen sie am Straßenverkehr teil und geraten dabei oftmals in gefährliche Situationen.

Dass der Straßenverkehr nicht nur gefährlich, sondern auch faszinierend sein kann, zeigt sich in der Vielzahl von Büchern und Spielzeugen, die sich seit dem beginnenden 20. Jahrhundert an Kinder richten. Autos, Lastwagen, Straßenbahnen und Busse tummeln sich in Kinder- und Bilderbüchern, Brettspielen und Spielzeugen und vermitteln die Grundregeln der Straße. Mit zunehmender Mobilität wird der Straßenverkehr auch im Kinderzimmer immer präsenter.

Diesen beiden Seiten des Straßenverkehrs widmete sich die Sonderausstellung „Kreuz und quer durch den Verkehr – Verkehrserziehung in Kindheit und Jugend“.

In den Schulen lernen die Schülerinnen und Schüler seit dem beginnenden 20. Jahrhundert Inhalte rund um Fahrzeuge, Reisen und Heimatorte. Als Folge des zunehmenden Verkehrs und der Unfälle mit Kindern und Jugendlichen intensivieren die Schulen auch die Verkehrserziehung und nehmen sie in die Lehrpläne auf.

Die pädagogischen Konzepte wandelten sich mit der Zeit, wie auch die verwendeten Lehrmittel und Requisiten: Kurioses wie die drastisch gereimten Wandbilder aus den 1950er Jahren, der beliebte Verkehrskasper, passendes Spielzeug, Verkehrslernspiele für Schule und Heim oder Unterrichtsfilme aus den 1950/60er Jahren zeigten die Entwicklungen. Sicherheitsleuchtstreifen, Fahrradhelm und Warnweste spannten den Bogen bis in die Gegenwart der aktuellen Mobilitätserziehung.

Die Ausstellung zeigte auch Exponate der Jugendverkehrsschule Friedrichshafen, die von der Verkehrswacht Bodensee zur Verfügung gestellt wurden.

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